Hier nun ein ausführlicher Bericht über den großen,
aufregenden Tag in Elliots und unserem Leben. Es wäre alles nicht so
wild gewesen, wenn zu der HD und ED Röntgung nicht auch noch die
Amputation der 3!!! Wolfskrallen b.z.w. Afterkrallen (an den
Hinterläufen) angestanden hätte!
Ich brachte Elliot am 12.12.2005
vormittags um 11 zum Tierarzt.
Dort war ich noch bei der ganzen OP
Vorbereitung dabei. Elliot wurde am linken Vorderbein etwas Fell weg
rasiert. Dort bekam er eine Braunüle gelegt. Er bekam dort ein
leichtes Narkosemittel für die HD und ED Untersuchung verabreicht.
Elliot hat diese Prozedur ganz gut
überstanden. Ohne ein wimmern.. Ihm gefiel es nur nicht wieder oben
auf den Tisch zu müssen. Und er wusste, ohoh der Doc.. das heißt
nichts gutes ;O)
Elliot ist dann ganz ruhig in meinen
Armen eingeschlafen. Dann musste ich gehen.
Der Tag dauerte sooooo lange. Und
ich musste dauernd an meinen Elliot denken.
um 17:30 Uhr durften wir ihn endlich
abholen.
Man zeigte uns erst mal die HD und
ED Bilder, erklärte uns alles ganz genau.
Endlich gingen wir ins Zimmer, in
die die Arzthelferin unseren Elliot gebracht hatte. Da lag er, hatte
unter sich gemacht und war noch total benommen. Mir liefen die Tränen
runter, was ein Anblick. Ich sprach ihn an. Und er freute sich (soweit
das in seinem Tran ging) mich zu hören und zu sehen. Der Doc hat dann
noch mal den Druckverband an den Pfoten durchgeschnitten und etwas
lockerer wieder verklebt. Damit Die Pfoten nicht anschwellen.
So brachte ich Elliot dann erst mal
ganz langsam ins Auto.
Stefan bezahlte die Rechnung und kam
dann auch. Zu Hause angekommen, haben wir Elliot dann langsam rein
gebracht. Er hat auf der Wiese noch mal Pipi gemacht und war dann
einfach froh als er oben auf seiner Decke lag.

Elliot am OP Abend... Endlich zu
Hause
Der Abend verlief Ruhig. Um 4 weckte
mich Stefan dann.. Elliots linke Pfote war kalt und um mind. das
doppelte angeschwollen.
Wir mussten morgens eh zur
Nachkontrolle und Braunüle ziehen. So habe ich ihm einfach einen neuen
Verband angelegt. nicht so feste.. Und schnell wurde die Pfote wieder
warm.
Gegen 9 waren wir dann beim
Tierarzt. Die Braunüle wurde gezogen, neue Verbände angelegt.
Antibiotika spritze...
Am 14.12.2005 waren wir dann bei
einem anderen Arzt zwecks Augenuntersuchung. Der wollte uns nicht
gehen lassen bevor er sich nicht die Pfote noch mal angeschaut hat die
immer noch so dick war. Nahm beide Verbände ab, knipste noch die
Wunden für sein Fachärztejournal, und wickelte Elliot die Pfoten dick
mit Watte (auch zwischen den Zehen) ein und Badagierte dann auch die
Pfoten mit ein, damit der Verband die Pfoten nicht wieder abschnürt
und wie ein Stützstrumpf wirken kann.
Elliot bekam noch 1 Spritze und
Antibiotika in Tablettenform. Weils linke Bein nicht so gut aussah..
So sah mein Elliot dann am 14.12.
Abends aus:

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Konnte mir es dann nicht verkneifen
wo er doch so schöne rote Bandagen an hatte, die aussahen wie
Nikolausstiefel, ihm dann noch die Nikolausmütze an zu ziehen ;O)Er
hats mit Fassung getragen, eigentlich wars ihm egal!
Aber schöne Bilder sind es doch
trotzdem ;O)
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Am 15.12. entstand dann dieses
lustige Bild ;O)
Ja das ist seine Männlichkeit die
man da so merkwürdig liegen sieht ;O)
Es ging ihm anscheinend sehr gut. Er
hat das betüddelt werden total genossen.
Juhu, alles dreht sich um mich!
Was ich da noch nicht wusste sah ich
erst am nächsten Tag. Als ich ihm den Verband wechseln musste. Da er
nicht mehr richtig sass und Elliot wieder stärker humpelte...
Der Anblick war nicht so toll, ich
habe beim Verbandswechsel Bilder gemacht. leider nicht soo scharf..
Wer so was nicht so gut sehen kann bitte nicht auf die Bilder zum
vergrössern klicken!
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1.) die linke Pfote b.z.w Bein,
entzündet..
2. und 3.) nicht wirklich viel
schöner , aber soweit sauber.
Hatte dann Angst das ich das mit dem
total einbinden nicht so toll hin bekomme wie der Doc. So bin ich am
nächsten Tag noch mal zu unserem Arzt. Was soll ich sagen, ich scheine
ein Talent im Bandagieren zu sein. Denn die Pfote war total
abgeschwollen.
Der Arzt hat ihm dann die Beine
wieder ohne Pfoten verbunden.. Das ich schon was sauer auf mich selber
war. denn DAS hätte ich auf jeden Fall alleine gekonnt. Ich hatte halt
nur Angst das ich das komplett mit Pfote Bandagieren nicht so gut
hinbekomme und ihm da vielleicht noch was abquetsche... Naja Egal...
So verband ich dann alle 2- 3 Tage
die Beine neu.
Benutze Spezielles Fettnetz was
meine Mutter immer auf ihre offenen Beine bekam.
Am 21.12. habe ich dann diese Bilder
gemacht..
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linkes Bein.. die Entzündung wird
schlimmer
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rechtes Bein, alles sauber.. sieht
gut aus..
Am 22.12 waren wir zum Fäden ziehen.
Bekamen neues Jod für die Wundversorgung. noch ne Spritze. noch mehr
Antibiotika Tabletten.. Verband nur noch am linken Bein.. Nur mit
Kompressen..
Habe abends erneuern müssen weil
Elliot Verband abgerupft hat.. hab wieder Fettnetz drauf gemacht...
Bilder vom 23.12.
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Linkes Bein.. naja,.. nicht mehr so
"am süffen"
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Rechtes Bein.. kann sich langsam
wieder sehen lassen.
Hatten dann das Fettnetz wieder
runter gelassen. Sind uns nicht sicher ob das Hilft. Oder die Wunde zu
nass hält....
Verbandswechsel am 27.12
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Das Bein gefällt mir gar nicht.
Mache nun wieder das Fettnetz drauf. Und nun Zinksalbe..
Wir haben jeden Tag den Verband
gewechselt und es wurde zu sehnst besser. Das Loch b.z.w die Wunde
wurde immer kleiner.. Meine Kamera hatte ich leider im Weihnachtschaos
verlegt, so konnte ich keine Bilder machen.
Am 7.1.2005 quasi 3 Wochen nach der
OP sieht es nun so aus:
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Die Haut ist sehr dünn. Aber die
Wunde ist fast zu.. Es ist Samstag. Montag gehen wir noch mal zum
Tierarzt. Da kann er ihm dann den 1nen Faden noch ziehen.. der war so
blöd in der offenen Wunde, da hatten wir ihn noch stehen lassen.
Ich hoffe das wir bald soweit sind
den Verband ganz ab zu lassen. Und das es bald so gut aussieht wie das
rechte Bein.
Ich kann jedem nur raten diese
Blöden Afterkrallen gleich nach der Geburt (1 bis 2 Tage danach) ab
machen zu lassen. Da ist es kein Aufwand und die Welpen kriegen davon
kaum was mit.
Bei einem erwachsenen Hund ist es
einfach eine riesen OP, eine große Wunde, und ein Infektionsrisiko
sonder gleichen...
Vielleicht wissen manche Züchter und
oder Vereine gar nicht wie sowas ausarten kann. Hoffe mit diesen
Bildern kann ich zum Umdenken bei manchen beitragen!
Ich habe Übrigens eine med.
Bescheinigung darüber, das die Amputation der 3 Wolfs/Afterkallen
nötig war! Das braucht man bei einem erwachsenem Hund. Denn DA ist
die Amputation nur erlaubt wenn der Arzt wie bei uns das auch
bescheinigen kann, das es nötig war.
Elliot hatte schon eine Fehlstellung
davon getragen und es ist ein Wunder das er sich die Krallen nicht
schon längst bei einem Unfall abgerissen hat.. Gott sei dank!
Ich habe um die Tatsache das die
Wolfskrallen/Afterkralen da waren nie ein Geheimnis gemacht. Und werde
um die Amputation auch kein Geheimnis machen. Elliot läuft nun auch
mit der Rechten Pfote wieder gerade. Und ich hoffe das er das mit der
linken auch wieder hin bekommt wenn sie verheilt ist!.. ich werde
weiter berichten!
P.s: Elliot, du warst und bist
unheimlich geduldig beim verbinden, und freust dich danach immer so
sehr das ich dir den Verband neu gemacht habe.. (behaupt ich nun mal)
Das ist jedes mal eine Freude.. Deine Genesung ist für mich der beste
Trost über das viele Geld was wir in die Ärztekassen gerade
verschleudert haben... Das hätte alles nicht sein müssen wenn man dir
die Krallen gleich ab gemacht hätte... (Aber da verwirrte ja ein
dummer Verein und ein verwirrendes Gesetz deine lieben Züchter..)
7 Monate nach der OP sieht Elliots
rechtes Bein sehr gut aus.. man sieht nicht das da jemals etwas war.
Leider hatte sich ja die linke Pfote
entzündet gehabt. Und dort gab es nun Narbengewebe.
Aber es ist auch alles gut verheilt.
Hier ein Foto vom 16.7.2006

Nachtrag: wir haben Fotos zugesandt
bekommen von Welpen deren Wolfskrallen am 2. Lebenstag entfernt
wurden, nach ein paar Tagen sieht man bei so früh entfernten Krallen
nichts mehr davon... Die "Wunde" verheilt megaschnell, muss nicht mal
genäht werden... und dem Welpe wird Einiges im späteren Leben erspart!